Gewichtsdecken – was ist das, wie funktionieren sie und wann werden sie empfohlen? Wir erklären es!
Federleicht oder doch angenehm schwer? Bettdecken gibt es in vielen Varianten, nicht nur je nach Jahreszeit oder Größe. Neben den bekannten Allergiker-, Naturfeder- und Kunstfaserdecken sind auch Gewichtsdecken auf dem Markt erschienen. Ist das nur eine Modeerscheinung oder ein Trend, dem man folgen sollte? Wir haben es getestet und teilen unsere Erkenntnisse!
Spis treści
- Was ist eine Gewichtsdecke?
- Wie funktioniert eine Gewichtsdecke?
- Wann ist eine Gewichtsdecke empfehlenswert?
- Welches Gewicht sollte die Gewichtsdecke haben?
- Zusammenfassung: Gewichtsdecke für alle
Was ist eine Gewichtsdecke?
Eine Gewichtsdecke ist eine schwerere Decke, deren Gewicht einer therapeutischen Wirkung dient – daher wird sie auch als sensorische oder therapeutische Decke bezeichnet. Sie unterscheidet sich von einer herkömmlichen Decke durch ihre Füllung. So gibt es beispielsweise Gewichtsdecken mit Glasperlen, einem Glasgranulat, das weder Staub anzieht noch Allergien auslöst. Eine umweltfreundliche Variante ist mit Weintrauben, Buchweizenschalen oder Kirschkernen gefüllt. Manchmal finden sich in solchen Decken auch Edelstahlperlen, kleine Kunststoffpellets oder sogar Naturkies.
Wie der Name schon sagt, ist eine Gewichtsdecke schwerer als eine leichte Bettdecke. Charakteristisch ist auch die Steppung, die das Gewicht auf die einzelnen Kammern verteilt. Dadurch kann sich die Füllung nur innerhalb der Kammern bewegen und erzeugt so einen gleichmäßigen Druck auf den Körper.
Wie funktioniert eine Gewichtsdecke?
Eine Gewichtsdecke übt Druck aus, der ähnlich wie eine Umarmung von einem geliebten Menschen auf das Nervensystem wirkt. Dieser Druck hilft, den Spiegel des Stresshormons Cortisol zu senken und die Ausschüttung von Melatonin (wichtig für einen gesunden Schlaf) und Serotonin, auch bekannt als Glückshormon, zu verbessern. Eingehüllt in dieses wohltuende Gewicht kann man leichter zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen. Zu den Vorteilen einer Gewichtsdecke gehören die Reduzierung von Muskelverspannungen, die Verbesserung der Schlafqualität und die positive Beeinflussung der Stimmung.
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Wann ist eine Gewichtsdecke empfehlenswert?
Gewichtsdecken werden zur Behandlung von Schlaflosigkeit, bei Erwachsenen mit chronischem Stress, bei Kindern mit sensorischen Integrationsstörungen oder bei Einschlafproblemen eingesetzt. Auch für Menschen im Autismus-Spektrum, mit Angststörungen oder ADHS können Gewichtsdecken hilfreich sein. Sie sind nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder ein praktisches Hilfsmittel, da sie das Nervensystem beruhigen. Entscheidend für den Therapieerfolg ist jedoch die Wahl des richtigen Gewichts.
Welches Gewicht sollte die Gewichtsdecke haben?
Für Erwachsene gilt allgemein, dass das Gewicht einer Gewichtsdecke etwa 10–15 % ihres Körpergewichts betragen sollte. Das bedeutet, dass ein Erwachsener mit 70 kg Körpergewicht eine Decke mit einem Gewicht von 7–10,5 kg wählen sollte. Im Zweifelsfall ist es ratsam, beispielsweise einen Physiotherapeuten zu konsultieren, welcher einen sicheren Einstieg in die Welt der Gewichtsdecken ermöglicht. Ein ähnliches Verhältnis gilt für Kinder, wobei empfohlen wird, mit leichteren Decken zu beginnen – beispielsweise ist für ein Kind mit 25 kg Körpergewicht eine 2-kg-Decke eine gute Wahl. Wie wählt man das Gewicht einer Gewichtsdecke für Paare? Auch hier addiert man das Körpergewicht beider Partner und wählt ein Modell, das etwa 10 % dieses Gesamtgewichts entspricht.
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Zusammenfassung: Gewichtsdecke für alle
Eine Gewichtsdecke ist keine Modeerscheinung, sondern eine durchdachte Unterstützung für besseren Schlaf und Entspannung. Dank ihres gleichmäßigen Drucks kann sie sich positiv auf das Nervensystem und das Wohlbefinden auswirken. Entscheidend für ihre Wirksamkeit ist die richtige Wahl des Gewichts, abgestimmt auf das Körpergewicht und die individuellen Bedürfnisse des Nutzers.